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Es gibt diese Denkweise. Laut ihr sind alle Künstler links und alle Marketing Profis, sind eher in der Mitte der Gesellschaft anzusehen. Aus dieser Sicht betrachten Künstler Marketing Profis abschätzig und vice versa. Beiden gefällt der Lifestyle der anderen Gruppe nicht und wollen eigentlich nichts von der anderen Gruppe wissen. Erst später kommt es dazu, dass sich beide Gruppen etwas besser kennenlernen.

Wobei es eher die Künstler sind, die auf die Hilfe von den Marketing Experten angewiesen sind, denn sie müssen irgendwann ihre Werke verkaufen. Aber wie kann ein Künstler vom Marketing Experten profitieren? Und wo kann man sich das Wissen aneignen? Dieser Text gibt die Antworten.

Ein Künstler braucht laut landläufiger Meinung nicht viel Geld. Diese Annahme beruht darauf, dass sich ein Künstler irgendwie durchschlagen wird und schon so sein Auskommen hat. Diese Annahme ist vollkommener Quatsch. Sicher, mag es einige Künstler geben, denen es so geht, es ist aber nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. Denn tatsächlich sind Künstler sehr gut darin ihre Werke zu vermarkten. Allerdings dauert das manchmal ein wenig und es kann bestimmt noch schneller gehen.

Das man für einen Verkauf nicht unbedingt Wochen braucht, zeigt sich im Marketing täglich aufs Neue. Dort gibt es einige Profis, die sehr gut darin sind Dinge zu verkaufen und das obwohl sie eigentlich gar keine Kenntnis vom Produkt haben. Sie bewerben es aber und dass sie damit Erfolg haben liegt an einigen wenigen Kniffen.

Denn im Marketing steht das AIDA Model ganz weit vorne. AIDA, das steht für Attention, Interest, Desire und Action. Am Anfang steht also die Aufmerksamkeit. Wer meint, dass dieser Schritt übersehen werden kann, der vergisst zunächst, dass es heutzutage sehr viele Werbeträger gibt, die allesamt Aufmerksamkeit vom Kunden wollen und die darüber hinaus auch noch sehr aggressiv sind in ihrem Handeln. Es ist also gar nicht so leicht die Aufmerksamkeit zu bekommen, die eigentlich nötig wäre.

Danach steht das Interesse. Dabei geht es konkret darum, dass man sich für ein Kunstwerk interessiert und es demnach auch kaufen möchte. Oder kaufen sie Dinge, die sie nicht interessieren? Ganz genau. Nach dieser Phase geht es darum, dass ein Wunsch besteht dieses Kunstwerk zu kaufen. Man hat also quasi ein Anliegen und möchte das Kunstwerk haben. Die letzte Stufe ist die Handlung. Sie ist das oberste Ziel des Modells und nur sehr schwer zu erreichen, aber das wissen viele Künstler ebenfalls.

Die Studienwahl hängt zu einem sehr großen Teil auch vom Image des jeweiligen Faches ab.

Da gibt es die Juristen, die angeblich am besten aussehen sollen und die Mediziner, die quasi den ganzen Tag in den Bibliotheken hinter ihren Büchern verbringen.

Natürlich hat auch das Kunststudium ein gewisses Image, welches den Studenten zurecht oder zu Unrecht stets anhaftet. Aber wie sieht dieses Image eigentlich aus, worauf kann es basieren und wie sehr prägt es die Wahl der angehenden Studenten? Diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.

Was ist das Image eines Kunststudenten?

Der Kunststudent hat an und für sich leider nicht das allerbeste Image. Nachdem Abitur nehmen einige Studenten ein Jahr Auszeit, zum Beispiel um die Welt zu erkunden, einmal in die Offizierslaufbahn rein zusehen oder um sich einem sozialen Projekt zu widmen. Der Kunststudent, so das Image, nimmt sich dafür auch noch die nächsten Jahre Zeit. Mit anderen Worten: Ein Student der Kunst ist jemand, der nie ganz ankommt und immer die Arbeit scheut. Auch wenn die Realität ganz anders aussieht, viele Menschen denken so über die Studenten. Nachdem das Image grob skizziert wurde geht es nun weiter mit der Frage, warum das Image so ist wie es ist.

Auf welchen Erfahrungen basiert das Image des Kunststudenten?

Ein Image ist im Gegensatz zu einer Reputation nur ein Eindruck, der sehr flüchtig ist und im nächsten Monat wieder komplett anders sein kann. Leider ist es im Falle der Kunststudenten so, dass der Eindruck doch schon etwas länger anhält, denn viele Kunststudenten zeigen auch, dass sie kreativ sind.

Während einige Menschen sich möglichst konform kleiden wollen, um eben nicht aufzufallen, ist es dem Kunststudenten komplett egal, dass er nicht konform aussieht. Für ihn zählen andere Dinge mehr und er beschäftigt sich demnach auch nicht wirklich mit seinem Image. Das passiert auch nicht, wenn es um die Frage des Verdienstes geht, die im nächsten Abschnitt besprochen werden soll.

Der Verdienst des Künstlers

Ist es wirklich so, dass ein Künstler nur Luft und Liebe braucht, wenn er seinen Beruf ausübt? Nein, das ist in manchen Fällen zwar der Fall, aber sicherlich nicht die Regel. Denn man hat zwar manchmal schlechte Phasen, dafür kann es gut möglich sein, dass durch nur wenige Verkäufe sehr viel Geld in die Kasse kommt und das man sehr gut von den Erlösen leben kann. Demnach lässt es sich schlecht pauschal sagen, wer wie viel nach dem Kunststudium verdient.