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Kunst kostet Geld. Dieser Satz ist von mehreren Seiten zu betrachten. Wenn jemand in ein Museum geht und dort ein schönes Bild entdeckt, dass ihm sehr gut gefällt und er es gerne in seinem Haus haben möchte, dann kann sich diese Person das Bild kaufen. Dabei wird natürlich Geld bezahlt. Auf der anderen Seite ist es auch so, dass der Kunstschaffende Geld braucht.

Natürlich nicht nur für den Lebensunterhalt auch nicht nach dem Motto Künstler leben von Luft und Liebe, sondern vielmehr um neue Kunst zu schaffen.

Auch Künstlern gelingt nicht immer alles auf Anhieb

Es müssen Materialien eingeholt werden, es müssen Pläne gemacht werden, eventuell werden Reisen zu schönen Orten unternommen etc. Dazu kommt, dass niemand sagt, dass ein Kunstwerk beziehungsweise seine Erschaffung beim ersten Mal gelingt, oder? Demnach kann es gut sein, dass der Künstler leider erst beim zweiten Mal Erfolg hat. Dann gibt es aber noch eine andere Perspektive, von der aus der Satz betrachtet werden kann.

Denn auch Personen, die erst anfangen Kunst zu erschaffen benötigen dafür Geld. Mit anderen Worten: Ein Kunststudium kostet einfach Geld. Aber woher soll das Geld kommen? Viele Menschen bekommen kein Bafög oder wollen sich einfach nicht mit dem umfangreichen Papierkram auseinandersetzen, der ihnen den Weg zur staatlichen Unterstützung ebnet.

Welche anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Was bleibt sind die Eltern, die ihre Kinder unterstützen können. Aber in Zeiten von immer mehr atypischen Verhältnissen ist es sicherlich so, dass einige Eltern ihre Kinder nicht supporten können. Da sie selbst knappe finanzielle Ressourcen haben und deshalb schlecht über die Runden kommen. Was bleibt sind einmal ein Studienkredit oder aber der Nebenjob. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Auf der einen Seite ist es so, dass ein Nebenjob zwar Zeit kostet aber dafür Geld einbringt. Dabei gibt es manchmal sogar zusätzliches Geld, etwa dann, wenn ein Student kellnert. Auf der anderen Seite bliebt dann auch einfach weniger Zeit für das Studium über.

Für welchen Weg sich der Student dabei entscheidet, bleibt ihm überlassen. Des Weiteren kann ein Studienkredit helfen. Allerdings muss dieser nach einer Karenzzeit, die manchmal ein Jahr beträgt auch zurückgezahlt werden.

Ein Künstler lebt aber oft davon, dass er selbstständig ist und selten davon, dass er oft schon sofort nach dem Studium sehr gute und dauerhafte Aufträge hat, die er dafür nutzen kann, um seinen Lebensunterhalt zu bewerkstelligen und außerdem auch noch einen Kredit abzubezahlen. Daher sollte sich ein Kunststudent sehr gut überlegen, ob er wirklich einen Kredit aufnehmen möchte oder es besser sein lässt.